© Hannes Hubach

BRING MICH NACH HAUSE (AT)

Die Religionslehrerin Ulrike (Silke Bodenbender) bringt gerade ihren Sohn zu ihrer Mutter (Hedi Kriegeskotte), die kurz darauf durch ein geplatztes Aneurysma zusammenbricht. Sie fällt ins Koma und muss an lebenserhaltende Maschinen angeschlossen werden. Ihre Schwester, die alleinstehende Astrophysikerin Sandra (Anneke Kim Sarnau) reist an, um zu unterstützen. Bald wird Sandra klar, dass ihre Mutter nicht mehr aufwachen wird. Ulrike hat zwar eine Versorgungsvollmacht, aber es liegt keine Patientenverfügung vor. Die Grundhaltung der beiden Schwestern könnte nicht unterschiedlicher sein. Sandra plädiert für eine Abschaltung der Geräte, um der geliebten Mutter weiteres Leiden zu ersparen. Ulrike hingegen will nicht in "Gottes Werk" hineinpfuschen und empfände es als Mord, die Mutter von den Apparaten entfernen zu lassen. Obwohl Sandra kurz vor einem wichtigen Karriereschritt steht, zieht sie vorübergehend in das alte Elternhaus. Sie erkundigt sich bei Freunden und dem Hausarzt der Mutter, wie diese sich in solch einem Fall entschieden hätte. Vorsichtig ringen die beiden Schwestern um eine Entscheidung und finden zu einer schmerzhaften Einigung. Doch sie stoßen auf Widerstände.

Redaktion
Karina Ulitzsch (ZDF)
Günther van Endert (ZDF)

Regie
Christiane Balthasar

Autorin
Britta Stöckle

Besetzung
Anneke Kim Sarnau, Silke Bodenbender, Hedi Kriegeskotte, Christian Erdmann u.a.